Das Ewige Spiel

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Armageddon-Nachrichten Herbst 1998

 

Göttersprüche

 

Cato wird ermächtigt, im Einverständnis mit Aterias von der Bruderschaft der Weisen das Reich der Weisen in der Westlichen Welt zu übernehmen. Die Übernahme erfolgt zu einem Großrunden-Wechsel. Es wird das bestehende Potential im Verhältnis eins zu eins überschrieben. Aterias muß, bevor er selbst wieder am Ewigen Spiel teilnehmen kann, die übliche Wartefrist von 13 Kleinrunden (Die Anzahl der Kleinrunden wurde nachträglich von 12 auf 13 korrigiert) nach der Übernahme warten.

 

Die Verkündung erfolgt ausdrücklich in besonderer Würdigung des Einzelfalles, um den Wunsch der Götter zu betonen, eine kontinuierliche Simulation von Völkern zu ermöglichen. Die normale Vorgehensweise bei der Übernahme von Reichen bleibt weiterhin die HZ-Übernahme Zug um Zug oder die Bewerbung auf einen freigewordenen Spielerplatz.

 

Die Götter beauftragen die Schiedsrichter damit, eine detaillierte Weltenübergangsregelung zu formulieren.

  • Die Götter legen dem Rat und der Spielerversammlung nahe, sich folgende Regeln zu geben:
  • In Erinnerung an die FOLLOW- und Magiragesetze sei darauf hingewiesen, daß an der Spielerversammlung pro spielberechtigter Kultur höchstens zwei Vertreter teilnehmen dürfen.
  • Jede spielberechtigte Kultur hat in der Spielerversammlung eine Stimme.
  • Die Schiedsrichter entscheiden bei Regelunklarheiten, die sich während des laufenden Spieles ergeben. Im Folgejahr sind sie für die Fortentwicklung der Regeln verantwortlich; sie sammeln und überarbeiten Regelvorschläge und leiten diese an die Spieler weiter. Sie berufen die Spielerversammlung des folgenden Jahres ein und leiten diese.
  • Aus der Mitte der Spielerversammlung werden keine Regelvorschläge für das aktuelle Spiel formuliert. Die Spielerversammlung beschließt lediglich über Regelvorschläge, die das Jahr entsprechend entwickelt, eingereicht und bekanntgemacht wurden. Regelunklarheiten, die sich während des aktuellen Spiels ergeben, sollen allein von den gewählten Schiedsrichtern entschieden werden.

Online-Forum für Regelfragen

 

Die Punkte III.) und IV.) des 33. Götterspruches betreffend hat Huck Grünberger seine Idee vorgestellt, ein Online-Forum einzurichten, das die Diskussion und Weiterentwicklung der Regeln ermöglichen soll.

 

In diesem Forum sollen nach Absprache mit dem EDFC die Armageddonregeln der aktuellen Fassung veröffentlicht werden und Diskussionsbeiträge nachzulesen sein. Wegen der geschützten Urheberrechte an den Armageddon-Regeln soll der Zugang zu diesem Online-Forum nur den EWS-Spielern ermöglicht werden.

 

In der Spielerversammlung wurde dieser Vorschlag für gut befunden, aber die Notwendigkeit festgestellt, daß auch nicht computerisierte Spieler an der Diskussion teilhaben können. Huck hat bestätigt, daß dies möglich sein wird und hat in Aussicht gestellt, daß das Online-Forum Ende '98 eingerichtet sein wird.

 

Weltenübergangsregelung

 

Dem Götterspruch entsprechend wurden die Regeln für den Weltenübergang diskutiert. Wie festgestellt wurde gibt es zwei Regeln, die in den letzten Jahren angewendet wurden:

  • Nach dem Zug in den endlosen Ozean müssen die Figuren drei Kleinrunden dort verweilen und ziehen in der vierten Kleinrunde wieder aus dem endlosen Ozean heraus.
  • Der endlose Ozean entspricht im Aufbau einem regulären Großfeldern (= 48 Kleinfelder) durch die man mit der Geschwindigkeit von 4 Kleinfeldern pro Runde ziehen kann.

Beide hier formulierten Regeln berücksichtigen noch nicht die Synchronisation der Welten. Außerdem war unstrittig, daß im endlosen Ozean pro Runde und Schiff ums Verdursten gewürfelt werden muß, was ab 6 gelingt.

 

Beschluß: Dem Götterspruch entsprechend entscheiden die Schiedsrichter diese Regelfrage und leiten das Ergebnis an die Götter weiter.

 

Schiedsrichterbeschlüsse des Vorjahrs

Rüstung der passiv verteidigten Reiche
Beschluß: Es wurde mehrheitlich entschieden (entgegen dem Schiedsrichtervorschlag), daß passiv verteidigte Reiche die reguläre Rüstung negativ rüsten.
Sterbliche Zauberer
Beschluß: Es wurde mehrheitlich folgende Regelformulierung bestätigt: Ein sterblicher Zauberer ist in jeder Beziehung ein Krieger und kann alle Handlungen, die ein Krieger tun kann, auch unternehmen.
Pechguß
Beschluß: Es wurde mehrheitlich folgende Regelformulierung bestätigt: Von der (ehemals mittleren, jetzt obersten) Plattform eines beschädigten Bergfriedes ist Pechguß nach innen immer möglich; nach außen nur dann, wenn eine Lücke in der Mauerkette besteht (z.B. als früherer Durchgang zu anderen Gebäuden oder durch Treffereinwirkung).
Nicht protokollierte Tore
Beschluß: Es wurde mehrheitlich folgende Regelformulierung bestätigt: Hat ein Spieler in seiner Aufstellung oder/und an der Spielplatte keine Tore für die Gebäude festgelegt, hat der dieses Gebäude angreifende Spieler das Recht, diese nach seinem Gutdünken festzulegen (Diese Regel soll im Rahmen einer umfassenderen Fehlerregel noch einmal überarbeitet werden, s.u.).

Abstimmung über sonstige offene Regelfragen

 

Manfred hatte eine Liste mit offenen Regelfragen in die Spielerversammlung eingebracht, über die wir wie folgt entschieden haben:

Endloser Ozean
Endloser Ozean sollte besser in Regeln gefaßt werden. Dieser Punkt hatte sich nach dem Beschluß (s.o.) erübrigt.
Vereisung der Küstengewässer nach der neuen Eisgrenzen-Regel
Beschluß: Es wurde mehrheitlich beschlossen, ein Gebet an die Götter zu richten, in dem die Spielerversammlung die Götter bittet, die vereisten Flächen auf Kleinfeldbasis festzulegen. Diesem Gebet sollen eine oder mehrere Empfehlungen angehängt werden, deren Erarbeitung Tim Eselgrimm koordiniert.
Für das diesjährige Spiel wird nach folgender Regel verfahren: Von den im letztjährigen Götterspruch genannten Großfeldern sind alle Landfelder und die Küstenfelder vereist. Schiffe, die sich zur Zeit in den Küstengewässern befinden sind eingeeist.
Spielberechtigung und Vertretung
Manfred hat eine Liste vorgestellt, in der alle spielberechtigten Völker festlegen können, wer spielberechtigt ist und wer (z.B. bei mehreren Lords) das Recht hat, Spielberechtigungen auszusprechen.
Beschluß: Zu dieser Liste gab es keinen Widerspruch.
Änderungen in der oben genannten Liste müssen vor dem Beginn des EWS öffentlich gemacht werden.
Beschluß: Auch hier gab es keinen Widerspruch.
Jeder 'Nicht-Lord-Spieler', sollte eine schriftliche Spielberechtigung haben und diese auf Verlangen vorweisen können.
Beschluß: Auch hier gab es keinen Widerspruch.
Anmelden von Spielvertretungen mehrere Wochen vor dem EWS.
Beschluß: Dieser Vorschlag wurde abgelehnt.

Diskussion offener Regelfragen

Rüstobergrenze
Hanke Penning hat festgestellt, daß die aktuelle Rüstobergrenzen Regel formuliert und veröffentlicht werden muß. Außerdem stellte er fest, daß es Unklarheit bei den Regeln zum Umlegen von Leitern gibt.
Beschluß: Beide Punkte sollen im Folgejahr geklärt werden.
Protokollfehler / Aufstellungsfehler
############# warf die Frage auf, wie verfahren wird, wenn Aufstellungsprotokolle ganz oder teilweise fehlen. Auch Huck hat die Notwendigkeit einer einheitlichen Regel betont, die bei Protokollfehlern angewendet werden kann.
Beschluß: Im aktuellen Fall entscheiden die Schiedsrichter, aber es soll im Folgejahr eine einheitliche Regel entwickelt werden, die dann auch den Fall der nicht protokollierten Tore behandeln soll. (Später wurde das fehlende Protokoll doch noch gefunden.)
Definition Großrunde
Es wurde festgestellt, daß die Festlegung der Dauer einer Großrunde auf ein Magirajahr  13 Monde (= Kleinrunden) nirgends formuliert ist. Dies ist nachzuholen.
Rüstregeln
Dieter Steinseifer erläuterte einen Vorschlag, die Rüstregeln zu überarbeiten, nach dem die Rüstung von Baueinheiten nicht mehr alle 4 Großrunden, sondern zu jeder Rüstung erfolgen soll. Die Anzahl der zu rüstenden Baueinheiten muß dann entsprechend angepaßt werden. Im Laufe der Diskussion stellte sich heraus, daß weiterer Änderungsbedarf an der Rüstregel besteht.
Beschluß: Michael Rausch wurde als Koordinator für die Entwicklung eines Regelvorschlages bis zum EWS '99 ernannt.

Spielvertretungen

 

Es wurde festgestellt, daß der Adler keinen Spielvertreter benannt hat (nach Aussage von Bello Winter). Daher wird der Adler passiv verteidigt. Nach der Spielerversammlung erklärte sich Bernd Robker bereit, die passive Verteidigung zu übernahmen und wurde von den Spielern der Östlichen Welt bestätigt.

 

Ämter 1998

 

 

Alte Welt

Yddia

Estliche Welt

Protokollant

Manfred Roth

Andrej Pfeiffer

-

Chronist

Axel Gottschalk

Andrej Pfeiffer

Christian Appel

Schiedsrichter

Manfred Roth

Michael Rausch

Joachim Durchholz


 

Schiedsrichterentscheidungen FdF 1998

Passive Verteidigung
Rückzug der Figuren
Derzeitige Regel: "Der Vertreter muß die ihm anvertrauten Krieger und Figuren möglichst nahe an deren Handelszentren führen ...".
Änderungsvorschlag: "Der Vertreter muß die ihm anvertrauten Figuren so schnell wie möglich auf das eigene Reichsgebiet führen. Figuren, die in einer Provinz seines Reiches stehen, dürfen diese Provinz nicht mehr verlassen."
Verlust des letzten HZ
Es ist nicht geregelt, was geschieht, wenn der passive Verteidiger das letzte HZ verliert, bevor alle seine Figuren vernichtet sind. Vorschläge:
Die Figuren werden vom Brett genommen.
Die Figuren müssen die Kleinfelder, die sie gerade besetzen, verteidigen.
Der passive Verteidiger hat die Aufgabe, das zuletzt verlorengegangene HZ wiederzuerobern.
Zu Beginn der passiven Verteidigung dürfen Figuren und Handelszentren eines passiv verteidigten Reiches erst dann angegriffen oder besetzt werden, wenn dies Reich einmal an der Reihe war.
Der Adler war aufgrund einer Vereinbarung aus allen HZs herausgezogen. In der ersten Kleinrunde, in der er passiv verteidigt wurde, war er spät an der Reihe, woraufhin sämtliche Städte im Handstreich durch andere Reiche besetzt wurden. Endsituation: ca. 80 Figuren, die nichts Sinnvolles mehr tun dürfen. Der Sinn der Passivverteidigung ist aber gerade, daß das verbleibende Potential des passiv verteidigten Reiches erst noch überwunden werden muß, bevor seine Handelszentren besetzt werden können.)
Selbstvernichtung
Laut Regelheft darf ein passiv verteidigender Spieler auch Selbstvernichtung und Selbstmord durchführen. Laut Tradition ist ihm das nicht erlaubt.
Unbeteiligte Dritte
Beginnt eine passive Verteidigung, können sich noch Figuren anderer Spieler im Reichsgebiet des passiv verteidigten Reiches befinden, die keinerlei aggressiven Absichten hatten. Trotzdem muß der passiv verteidigende Spieler diese angreifen.
Vorschlag: Zu Beginn der passiven Verteidigung darf das passiv verteidigte Reich Figuren anderer Reiche eine Kleinrunde lang nicht angreifen.
Verteidigungsgründe
Es ist nicht geregelt, was ein Angriff ist, auf den ein passiv verteidigender Spieler reagieren darf. (Z.B. Bogenbeschuß, Onagerbeschuß, Mitführen einer Figur durch ein Schiff eines anderen Spielers, Versetzen einer Figur, sonstige Verzauberung, Forderung zum Duell).
Aktionsbeschränkung
Es ist nicht geregelt, was für Angriffe ein passiv verteidigender Spieler aus seinem Reichsgebiet heraus führen darf. (Z.B. Bogenbeschuß, Onagerbeschuß, Verzaubern, Duellforderung, Rammen. Insbesondere das Rammen kann Figuren des passiven Verteidigers bis zu 8 Kleinfelder aus seinem Reichsgebiet herausführen, bei Beschleunigung bis 16 Kleinfelder.) (Siehe auch oben Rückzug)
Handgemenge
Es muß geklärt werden, ob eine Figur, die in einem Handgemenge zuschlägt, Angriffsgutpunkte hat. (Aus der Formulierung der Regeln fürs Handgemenge geht nicht hervor, ob diese Kämpfe als normale Nahkampfangriffe zählen.)
Eroberung von Handelszentren
Der Besitz einer Stadt kann erst erklärt werden, wenn sich auf dem HZ- Kleinfeld keine gegnerischen Figuren mehr befinden. Befindet sich ein Gebäude auf dem Kleinfeld, müssen die Figuren in allen Stockwerken über dem Kleinfeld berücksichtigt werden.
Es wird noch einmal festgehalten, daß die Regeln zur Eroberung von Handelszentren nicht fordern, daß ein Angreifer das HZ-Kleinfeld eine Kleinrunde lang allein besetzen muß, um es in Besitz zu nehmen. Der Besitz eines Handelszentrums kann in dem Moment erklärt werden, in dem sich alle Spieler einig sind, die auf dem HZ-Kleinfeld Krieger haben.
Weltenübergang
Fährt ein Schiff in ein Großfeld des Endlosen Ozeans ein, setzt es drei Kleinrunden lang aus. Danach taucht es an einem vom Besitzer des Schiffs festgelegten Grenzkleinfeld des Ozeangroßfelds wieder auf.
Ein Schiff fällt erst unter die Regeln für den Endlosen Ozean, wenn es mit allen Kleinfeldern darin ist. Ein Schiff fällt erst dann nicht mehr unter die Regeln für den Endlosen Ozean, wenn es ihn mit allen Kleinfeldern verlassen hat.
Gebäude
Ein Bergfried wird mit 20 BEH (2 x 10 BEH für 2 Türme) gebaut. Wir erinnern daran, daß das obere Stockwerk eines Bergfrieds ein Turm ist, der auf einem Zinnenkranz steht; daher hat ein Bergfried nach fünf Treffern einen Zinnenkranz, und Figuren im mittleren Stockwerk eines Bergfrieds sind um 1 gegen Bogenbeschuß gedeckt, selbst wenn durch eine Mauerbresche geschossen wird.
Vorschläge für die Eisregel
Ich habe mit verschiedenen Leuten gesprochen (insbesondere mit denen, die Eisküste haben). Ich habe alles zusammengeschrieben, ausformuliert, die Konsequenzen kommentiert und lege das Ergebnis hiermit zur Diskussion vor. Wer neue Vorschläge, Korrekturen oder Änderungswünsche hat, kann sie mir zuschicken unter garod@follow.org.
Wer Briefpost benutzen muß oder will, erreicht mich über:
Joachim Durchholz
Bärenwaldstr. 18a
81737 München
oder per Fax/Anrufbeantworter: 089 / 68 07 26 26.
Küstenvereisung
Vorschlag 1
Vereiste Wasserkleinfelder gelten wie normale Wasserkleinfelder, nur ver- und entankern an der Küste ist nicht möglich. Der Aufenthalt in vereisten Wasserkleinfeldern ist erlaubt. Diese Variante paßt zum Simulationsgedanken besser als man im ersten Moment meint: Packeis bildet in der Realität meist nur einen relativ schmalen Rand an der Küste von wenigen Kilometern Breite. Da EWS-Kleinfelder immerhin einen Durchmesser von 100 km haben, ist für die 100 Schiffe einer Flotte immer noch reichlich Platz.
Vorschlag 1a: Eine Küste mit einem dauerhaft vereisten Wasserkleinfeld gilt trotzdem als landbare Küste (die Landbarkeit kann nur aufgrund der Vereisung nicht ausgenutzt werden).
Vorschlag 1b: Eine Küste mit einem dauerhaft vereisten Wasserkleinfeld gilt als nicht landbar.
Die Landbarkeit einer Küste legt fest, ob dort Schifffe gerüstet werden können und ob sich schwimmende Krieger dort an Land retten können. Zu Zeiten der wandernden Eisgrenze konnte man wenigstens im Sommer ein Schiff als ÒLandungsbrückeÓ an die Küste rüsten. Ist die Küste landbar, geht das stets, ist sie unlandbar, geht es nie mehr.
Vorschlag 2
Schiffe können sich nicht in vereisten Wasserkleinfeldern aufhalten. Diese Auslegung wurde in den letzten Jahren gespielt, sie ergibt sich aber nicht zwingend aus den Regeln. Sie wurde von der Spielerversammlung '98 für das EWS '98 als vorläufige Regel beschlossen.
Können sich Schiffe nicht in vereisten Wasserkleinfeldern aufhalten, werden der Hymir sowie einige Wasserstraßen in der Estlichen Welt vollständig und dauerhaft blockiert.
Vorschlag 3
Eine Küstenvereisung tritt nur in den vier Winterrunden (-monden) ein. In den 9 Kleinrunden der übrigen Jahreszeiten ist die Küste wie normale Küstengewässer zu behandeln.
Offener Punkt: Ein Jahr hat 13 Kleinrunden. Es sollte geregelt werden, welche der vier Jahreszeiten 4 statt 3 Kleinrunden lang ist.
Anmerkung des Redakteurs: Es war schon immer der Winter, der 4 Monde (jetzt gleich Kleinrunden) lang war, wie unter anderem auch aus diesem Regelvorschlag hervorgeht.
Vorschlag 4
Wiedereinführung der Originalregel, d.h. Vereisung hat keine Auswirkungen auf Schiffe, Landbarkeit, Ver- und Entankern. Das ist für die Verteidiger vereister Küsten unangenehm, weil für die Küstenverteidigung meist mehr Truppen benötigt werden, als in die Befestigungen passen - nicht so sehr wegen der Verluste durchs Erfrieren, sondern weil die Würfelei das Spiel aufhält.
Eisgrenze
Ich möchte vorschlagen, ein Gebet an die Götter zu richten, um die Eisgrenze zu modifizieren und zu präzisieren. Zur besseren Veranschaulichung hier eine schematische Anordnung der Großfelder um den Pol (Anmerkung des Seitenverwalters: Ich spare mir die Grafiken und verweise auf die Polkarte):
Vorschlag 1
Es sind alle Großfelder im Abstand von bis zu 2 Großfeldern dauerhaft vereist Auf der Polkarte ergibt dies ein Sechseck mit einem Durchmesser von 7 Großfeldern. Auf den Platten im EWS hat die Eisgrenze einen leicht gezackten Verlauf.
Vereisung: 6 Großfelder.
Vorschlag 2
Es sind alle Großfelder dauerhaft vereist, die auf Höhe von Großfeld 22 oder norlicher liegen. Auf der Polkarte ergibt das ein Dreieck mit den Ecken im Endlosen Ozean (jeweils xx-0). Die Ecken liegen ziemlich weit im Sud (auf der geographischen Breite der Straße der Helden / Synarcheninsel / Zwergen- hauptstadt). Auf den Platten im EWS hat die Eisgrenze einen stark gezackten Verlauf.
Vereisung: 6 Großfelder.
Vorschlag 3
Es wird die Original-Polkarte von Hubert Straßl verwendet. Auf der Polkarte ergibt das ein Sechseck mit den Ecken in 39 und 43. Auf den Platten im EWS hat die Eisgrenze einen stark gezackten Verlauf. Die Großfelder 63 und 68 sind jeweils nicht vereist, so daß sich die Eisgrenze auf der Platte sogar zurückbiegt.
Vereisung: 6 Großfelder.
Vorschlag 4
Um die Zurückbiegungen zu vermeiden, gelten die Großfelder 63 und 68 zusätzlich als vereist. Wegen der Symmetrie müßten dann auch 21 und 23 vereist werden. Auf der Polkarte ergibt sich ein Zwölfeck. Auf den Platten im EWS hat die Eisgrenze einen leicht gezackten Verlauf, mit Ausnahme der Grenze südlich von GF 22, wo sie sich um ein halbes Großfeld nach Norden zurückbiegt.
Vereisung: 8 Großfelder.
Vorschlag 5
Auf der Alten Welt ist die historische Eiswüste in Waligoi vereist (siehe z.B. das Armageddon-Regelheft, 9. Auflage, III. Ausgabe, Seite 64). Laut Aussage eines Spielers wäre in etwa die gleiche Anzahl Kleinfelder vereist wie nach dem derzeitigen Spruch der Götter.
Vorschlag 6
Kein Gebet. Die im Götterspruch aufgezählten Großfelder ergeben teilweise eine nach Norden abknickende Grenze des vereisten Gebiets. Zudem ist in einer der Welten ein Großfeld doppelt aufgezählt, und ein Großfeld ziemlich weit im Süden ist vereist.
Vorschlag 7
Ein Gebet an die Götter, die in Vorschlag 6 aufgezählten offensichtlichen Fehler zu korrigieren. Selbstverständlich ist der Fehler nicht im Spruch, sondern in der Übermittlung des Spruchs an die Gemeinschaft der Völker zu suchen .
Vereisung: 6 Großfelder.


 


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